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Allgemeines Schach Regelwerk

Was ist Schach ?

Die Schachpartie stellt eigentlich den Gang einer Schlacht dar,in der zwei Heere aufeinander treffen und um Sieg oder Niederlage kämpfen. Doch hier fließt kein Blut, geht es nicht um Leben oder Tod, sondern alles ist ins Geistige und Erhabene sublimiert. Im Schach nämlich geht es darum, den Gegner klein zu kriegen, sein Ego zu zerbrechen und zu zermahlen, seine Selbstachtung zu zertreten und zu verscharren und seine ganze missachtenswerte sogenannte Persönlichkeit ein für alle Mal tot zu hacken und zu zerstampfen und dadurch die menschliche Gesellschaft von einer stinkenden Pestbeule zu befreien.

...nach Bobby Fischer (ehemaliger Schach Weltmeister).

Schach wird auf einem 8x8 Felder grossen Brett gespielt. Es gibt 6 Figurenarten mit verschieden Zugmöglichkeiten. Gespielt wird Weiss gegen Schwarz. Wobei Weiss immer anfängt.

Ziel des Spiels

Das Ziel des Schachspielens ist es den gegnerischen König Schachmatt zu setzen. Das bedeuted im Endeffekt bewegungsunfähig, also kein gültiger Zug mehr möglich.

Die Grundstellung

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

Die Figuren

Bauer

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

>Der Bauer ist zwar die "schwächste" Figur, aber auch die vielseitigste und die am meisten vertretene. Grundsätzlich darf der Bauer immer nur ein Feld nach vorne ziehen, niemals zurück. Diagonal darf der Bauer nur ziehen, wenn er eine gegnerische Figur schlagen kann. Von der Grundstellung aus darf der Bauer einmalig 2 Felder vorrücken. Ausserdem gibt es noch zwei Besonderheiten des Bauern, nämlich enPassant und die Bauernumwandlung.

Springer

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

>Der Springer darf immer 2 Felder nach vorne und eins nach links oder rechts ziehen. Entsprechend links, rechts und zurück.

Läufer

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

>Der Läufer darf in alle Richtungen diagonal ziehen.

Turm

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

>Der Turm darf senkrecht und waagerecht in alle Richtungen ziehen.

Dame

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

>Die Dame ist die "mächstigste" Figur, sie darf in alle Richtungen diagonal, senkrecht und waagerecht ziehen.

König

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

>Der König ist die "wichtigste" Figur und zugleich auch die zugärmste. Er darf ein Feld in jede Richtung 1 Feld ziehen. Es gibt eine Ausnahme, nämlich die Rochade.

Wertigkeit der Figuren

Dame, Turm, Läufer und Springer sind sogenannte Offiziere. Wobei Dame und Turm schwere Figuren und Springer und Läufer leichte Figuren sind. Die Unterscheidung der Wertigkeit einer Figur erfolgt in Bauerneinheiten:

Figur Bauerneinheiten
Dame 9
Turm 5
Läufer 3
Springer 3

Das Schach

Der König steht im Schach, wenn er von einer gegnerischen Figur so bedroht wird, dass diese Ihn schlagen könnte (Allerdings darf der König nicht geschlagen werden). Steht der König im Schach, darf der jeweilige Spieler nur einen Zug ausführen, der das Schach aufhebt. Also zum Beispiel, die bedrohende Figur schlagen, den Weg blockieren oder mit dem König ausweichen.

Gibt es keinen gültigen Zug aus dem Schach, ist die die Stellung Schachmatt. Und der Spieler hat verloren.

Schachmatt

Der König ist Schachmatt,

  • wenn er keinen gültigen Zug mehr hat, ohne im Schach zu stehen.
  • wenn keine seiner Figuren die bedrohende Figur schlagen kann.
  • wenn sich keine seiner Figuren in die Linie der angreifende Figur und des Königs stellen kann.

=> Wenn der König sich im Schach befindet, und es keinen gültigen Zug aus dem Schach gibt.

Somit ist das Spiel gewonnen.

Sonderregeln

enPassant

Mit der Einführung des ersten Zug des Bauern ( 2 Felder) wurde der gegnerische Spieler um eine Schlag Möglichkeit "betrogen".

Um diesen Nachteil auszugleichen gibt es die sogenannte enPassant ( im vorbeigehen) Regel.

Angewendet kann diese Regel nur:

  • Wenn ein weisser Bauer in Reihe 5 steht und schwarz einen Bauern neben den weissen mittels Doppelschritt stellt
  • Wenn ein schwarzer Bauer in Reihe 4 steht und weiss einen Bauern neben den schwarzen miitels Doppelschritt stellt
  • Gültig ist das Schlagen enPassant nur im direkten folgenden Zug

Beispiel:

>Weiss steht mit seinem Bauern in der 5. Reihe.

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

>Schwarz macht von seinem 2 Felder Bauern Zug gebraucht und stellt sich neben den weissen Bauern.

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

>Nun kann Weiss enPassant schlagen. (Nur im direkt folgdenden Zug)

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

Rochade

Jeder Spieler kann in jeder Partie einmal zwei Figuren auf einmal bewegen, und zwar mittels des "Königssprunges".

Diese Rochade ist nur erlaubt, wenn:

  • Weder der König noch der betreffende Turm dürfen bereits bewegt worden sein
  • Zwischen Turm und König dürfen keine weiteren Figuren stehen
  • Der König darf weder im Schach stehen, noch über ein Feld "wandern" in dem er Schach stehen würde

Es gibt die kleine und die grosse Rochade. Gross wird die Rochade auf dem Damenflügel genannt.

Beispiel (weiss kleine Rochade)

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

> Mit Kg1 würde weiss rochieren:

Beispiel (schwarz grosse Rochade)

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

> Mit Kc8 würde schwarz rochieren:

> Wichtig: Der Turm zieht automatisch, es muss nur der König gezogen werden. Im "richtigen Leben" wird immer zuerst der König und dann der Turm gezogen (umgekehrt wäre es ein Regelverstoß - im Turnier mit Partieverlust).

Bauernumwandlung

Erreicht ein Bauer die Grundlinie des Gegners, hat dieser keinen regelkonformen Zug mehr. Daher wird er entweder in eine Dame, Turm, Läufer oder Springer umgewandelt.

Der jeweilige Spieler hat die Möglichkeit zu wählen. In dieser Zeit wird das Spiel automatisch angehalten.

Anfängerfehler

Gabelungen

Fesselungen

Eine Figur nennt man gefesselt, wenn Sie in der Linie zwischen einer gegnerischen Figur und dem eigenen König steht. In diesem Fall darf diese nicht bewegt werden, da der eigene König dann im Schach stehen würde.

Beispiel:

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

> Der schwarze Springer auf c6 ist bewegungsunfähig, da sein König sonst im Schach stehen würde. Das ist die trivialste Fesselung, gerade im Mittel und Endspiel können Fesselungen Spielentscheidend sein!

Schäferzug

1. e2-e4 e7-e5

2. Lf1-c4 d7-d6

3. Dd1-f3 Sb8-c6

4. Df3xf7#

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

Narrenmatt

1.f2-f3 e7-e6

2.g2-g4 Dd8-h4#

               
8     
7     
6     
5     
4     
3     
2     
1     
A B C D E F G H

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